Ein eigener Shop braucht einen sichtbaren Weg dorthin

Deine Gäste kennen dein Essen. Damit sie direkt bei dir bestellen, müssen sie den Bestellweg finden, verstehen und beim nächsten Mal wieder nutzen können. Deshalb beginnt die Arbeit an Direktbestellungen mit den Kontaktpunkten, die dein Restaurant bereits hat: Website, Google-Unternehmensprofil, Speisekarte und Mitarbeiter.

Der folgende Ablauf hilft Restaurants mit eigener Zustellung und Betrieben, die Abholung anbieten. Wenn du bisher auf Plattformkuriere angewiesen bist, kläre zuerst die Lieferung. Ein Bestellshop allein stellt keine Fahrer bereit.

1. Den eigenen Bestellweg auf dem Handy durchgehen

Öffne deine Website auf einem Smartphone. Ist direkt erkennbar, wie man bestellt? Findet ein Gast Preise, Öffnungszeiten, Liefergebiet und Abholung, bevor er viele Gerichte auswählt? Ein klarer Bestellbutton und eine gut lesbare Speisekarte machen den nächsten Schritt verständlich.

Prüfe anschließend ein vollständiges Beispiel: Gericht wählen, Extra hinzufügen, Lieferadresse oder Abholung auswählen, Gesamtpreis prüfen und Bestätigung lesen. Beobachte auch den Eingang im Restaurant. Der Gast und dein Team müssen denselben Auftrag eindeutig verstehen.

Die Café-Royal-Systemdemo zeigt beide Perspektiven. Testbestellungen dort bleiben in der Vorschau und werden nicht an ein Restaurant geschickt.

2. Google-Profil und Website zusammenbringen

Wer nach deinem Restaurantnamen sucht, sollte aktuelle Öffnungszeiten, die richtige Adresse und deinen eigenen Bestellweg finden. Prüfe im Google-Unternehmensprofil die Website und die für deinen Betrieb verfügbaren Bestelllinks. Wenn die Funktion angeboten wird, kannst du einen bevorzugten Link festlegen.

Google beschreibt die Verwaltung dieser Links in der Hilfe zu lokalen Unternehmenslinks. Prüfe danach die öffentlich sichtbare Darstellung. Die angebotenen Funktionen können je nach Geschäft und Region unterschiedlich sein.

Auf deiner Website gehören Speisekarte, Lieferbedingungen und Kontaktdaten als gut lesbare Inhalte zusammen. Für Suchanfragen nach Küche und Ort braucht es Informationen über deinen tatsächlichen Betrieb. Unsere Local-SEO-Betreuung verbindet diese Angaben mit den Suchfragen deiner Gäste.

3. Stammgästen den direkten Weg zeigen

Ein QR-Code am Abholbereich oder auf deiner eigenen Speisekarte kann den Shop unmittelbar öffnen. Der Code sollte direkt zur passenden Bestellseite führen und auch bei normaler Beleuchtung gut lesbar sein. Teste den gedruckten Code auf mehreren Smartphones, bevor du größere Mengen bestellst.

Dein Team kann Gäste im persönlichen Gespräch auf den Bestellshop hinweisen. Auf deinem eigenen Instagram-Profil passen der Link in die Bio und eine verständliche Story zum Bestellablauf. Zeige dabei die tatsächlichen Schritte: auswählen, Abholzeit festlegen, bestellen.

Wenn du über Plattformen gewonnene Kunden ansprechen möchtest, beachte die Vereinbarungen mit der jeweiligen Plattform. Einwilligungen und Nutzungsrechte an Kontaktdaten gehören geklärt, bevor du daraus E-Mail- oder Messenger-Werbung machst.

4. Einen guten Grund zum Wiederkommen geben

Verlässliche Zeiten, aktuelle Verfügbarkeit und eine angenehme Abholung sind Teil der Kundenbindung. Ein eigener Gutschein kann zusätzlich helfen, den Bestellweg auszuprobieren. Wähle Betrag, Mindestbestellwert und Gültigkeit so, dass das Angebot zu deiner Marge passt.

Ein Rabatt ist eine echte Ausgabe. Wenn du zehn Prozent Preisnachlass gibst, kannst du diesen Betrag nicht zugleich als Ersparnis behalten. Für einen sinnvollen Vergleich zählen vermiedene Provision, Zahlungsgebühren, Systemkosten und die Kosten der Aktion zusammen. Eine einfache Beispielrechnung findest du unter Kosten eines Restaurant-Bestellsystems.

5. Vier Wochen lang auf dieselben Zahlen schauen

Halte zum Start fest, wie viele Bestellungen über Plattform, Telefon, WhatsApp und den eigenen Shop kommen. Vergleiche anschließend gleich lange Zeiträume und berücksichtige Ruhetage, Aktionen und saisonale Unterschiede. Eine Verschiebung von Telefon zu Shop erleichtert möglicherweise den Ablauf, spart aber keine bisherige Plattformprovision.

KennzahlWas sie dir zeigt
Bestellungen je KanalWelche Bestellwege genutzt werden und wie sich der Anteil verändert.
Umsatz und durchschnittlicher WarenkorbWelchen Wert die Bestellungen im jeweiligen Kanal haben.
Gebühren und AktionskostenWas nach den unterschiedlichen Vertriebskosten übrig bleibt.
Rückfragen und Probleme im AblaufWo Gäste oder Mitarbeiter zusätzliche Unterstützung brauchen.

Für Websitebesuche und Bestellabschlüsse kann ein passend eingerichtetes Tracking zusätzliche Hinweise geben. Datenschutz und erforderliche Einwilligungen gehören in die Einrichtung. Auch ohne umfangreiche Webanalyse kannst du mit den Bestelldaten und den Rückmeldungen deines Teams anfangen.

Ein einfacher Startplan für dein Restaurant

  1. Woche 1: Bestellweg, Geräte und Liefer- oder Abholablauf prüfen. Ausgangszahlen erfassen.
  2. Woche 2: Website und Google-Profil aktualisieren. Bestellbutton und QR-Code testen.
  3. Woche 3: Stammgästen den Shop zeigen und Rückmeldungen sammeln.
  4. Woche 4: Bestellungen, Kosten und wiederkehrende Probleme gemeinsam auswerten.

Wir gehen diese Fragen persönlich mit dir durch. Den Umfang der Einrichtung und anschließenden Betreuung legen wir im passenden PEAK-Paket fest. Für intensivere Gespräche zu deinen nächsten unternehmerischen Schritten gibt es unsere Exclusive-Begleitung.

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